Roger Jud ist 1967 in Dornach geboren, war Redakteur einer lokalen Wochenzeitung und bildete sich an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich weiter. Derzeit absolviert er den Lehrgang Literarisches Schreiben an der EBZ. Er lebt in der Nähe von Basel und ist verheiratet. Inspiration für seine Geschichten holt er sich aus dem Leben selbst, aus Begegnungen mit Menschen und aus Zeitungen, meist aus Kleinanzeigen. Manchmal reicht auch schon ein Duft oder ein Geräusch. Visuellen Medien wie Fernsehen und Kino kann er hingegen kaum etwas abgewinnen. »Dort ist kein Platz mehr für die eigene Fantasie.« Schon als Kind verlor er sich lieber in den Welten aus seinem Kopf, statt Mathe zu büffeln.

Lektüre. A.L. Kennedy bis Stefan Zweig. Doch zu den absoluten Top-Favoriten zählen Mordecai Richler und Denis Johnson sowie Willem Frederik Hermans, Kazuo Ishiguro und David Adams Richards. Aber auch Honoré de Balzac, Robert Gernhardt, Max Frisch, William Shakespeare, Peter Ackroyd, Timothy Findley, Margriet de Moor und Orhan Pamuk sind sehr gern gelesene Autoren. Natürlich dürfen auch Robert Louis Stevenson, Franz Kafka, Isabel Allende, Sir Walter Scott, Ha Jin, Stendhal, Robert Walser, Erich Maria Remarque, Judith Hermann, Louis de Bernières, Haruki Murakami, Doris Lessing, Sándor Márai, Hallgrímur Helgason und Patrick Hamilton nicht fehlen. Neu entdeckt sind Walter Kempowski, David Mitchell, Christoph Hein und Jaan Kross.
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